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Nachdem er im Oktober 1819 zum Mitglied der Immediat-Commission zur Ermittlung hochverräterischer Verbindungen ernannt wurde, geriet er schnell in Konflikt mit dem Polizeidirektor von Kamptz. Hoffmann, der einerseits pflichtgetreu seine Aufgaben als Beamter erledigte, weigerte sich bald, die polizeiliche Willkür gegenüber liberalen und demokratischen Bewegungen zu unterstützen. Er erwirkte seine Demission, konnte es sich jedoch nicht verkneifen, im 1822 beendeten Meister Floh der Figur des mittelgradig schwachsinnigen Spitzels Knarrpanti die Züge des Polizeidirektors zu verleihen. Eine Disziplinaruntersuchung war die Folge, das Manuskript des Meister Floh wurde beim Verleger beschlagnahmt und durfte dann nur zensiert in Druck gehen. Erst 1908 erschien erstmalig der vollständige Text.

Hoffmann, der vom Tod gezeichnet seinen Lehnstuhl nicht mehr verlassen konnte, erlebte das Ende des Prozesses nicht mehr.

Am 25. Juni 1822 starb er, 46 Jahre alt. Er liegt auf dem Friedhof bei der Jerusalemer Kirche in Berlin begraben.

»Die Deutschen Klassiker«, CD-ROM. X·Libris, München 1995. E. T. A. Hoffmann, Die Elixiere des Teufels. Zum Autor. Seite 2 - 9

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