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2 1782 trat er in die reformierte Burgschule in Königsberg ein und gewann dort die Freundschaft Theodor Gottlieb Hippels, die das ganze Leben lang andauern sollte. 1792, im Alter von sechzehn Jahren, begann er das Jura-Studium, 1795 bestand er das Examen zum Regierungs-Auskultators und nahm in Königsberg die Amtstätigkeit auf. Ein Jahr darauf wurde er nach Glogau versetzt; die Unabhängigkeit, die er sich davon erhofft hatte, stellte sich jedoch nicht ein. Er wohnte dort bei seinem Onkel Johann Ludwig Dörffer, einem ebenso steifen Juristen wie sein anderer Onkel. 1798 verlobte er sich mit dessen Tochter Minna. Nachdem Johann Dörffer als Rat zum Gericht nach Berlin berufen wurde, erwirkte er für seinen zukünftigen Schwiegersohn ebenfalls die Versetzung in die preußische Hauptstadt. Hoffmann erschloß sich eine neue Welt; er besuchte häufig das Theater, komponierte, zeichnete und begann zu schreiben. 1800, er hatte das Assessor-Examen bestanden, trat er den Dienst in Posen an. 1802 löste er die Verlobung mit Minna und heiratete kurz darauf Maria Thekla Rorer-Trzynska, eine gutmütige, warmherzige Frau, die ihm zwanzig Jahre lang zur Seite stand, leidenschaftslos, unromantisch, unkompliziert. Zum Skandal wurde der Karneval von 1802. Mit Karikaturen mokierte er sich über die Posener Gesellschaft, noch in derselben Nacht, in der die Blätter zirkulierten, ging eine Eilstafette nach Berlin ab, und die bereits ausgestellte Promotionsurkunde wurde annulliert; Hoffmann wurde nach Plock strafversetzt. Es folgten Jahre der bitteren Armut. Hippel schließlich verwandte sich für seinen Freund, half mit einem Darlehen aus und erreichte, daß Hoffmann nun endlich zum Regierungsrat ernannt wurde und ein entsprechendes Gehalt bekam. Damit einher ging die Versetzung nach Warschau. Hoffmann wurde hier zum Mitbegründer einer musikalischen Gesellschaft, entwarf Bühnendekorationen und führte zum ersten Mal den Dirigentenstab. 1806 besetzten die Franzosen die Stadt, von den preußischen Beamten forderten sie im Jahr darauf einen Ergebenheitseid, den Hoffmann verweigerte. Er mußte die Stadt verlassen. Zurück nach Berlin. Er versuchte Zeichnungen zu verkaufen, er bot Musikverlagen seine Kompositionen an, er bewarb sich an Theatern, alles ohne Erfolg. Nebenbei lernte er Schleiermacher, Fichte, Varnhagen und Chamisso kennen. Bei seiner Geliebten zog er sich die Syphilis zu. |
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