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Alexander Karl Ludwig Büchner
(1827 – 1904), um 1865
Mit einer Novelle, in der er 1848 den Gefängnistod des republikanischen Aktivisten Ludwig Weidig, dem Mitstreiter seines Bruders, als vom Untersuchungsrichter beauftragten Mord schilderte, zog sich Alexander Büchner den Unwillen der Behörden zu. Allerdings sprach ihn das Darmstädter Schwurgericht des Vergehens gegen das Presserecht frei. Im selben Jahr wurde er zum Doktor beider Rechte promoviert, widmete sich aber bald der Literatur, vor allem als Wissenschaftler, daneben aber auch als Autor. Mit einer Arbeit über Byron habilitierte er sich an der Universität Zürich und zog 1855 nach Frankreich. Von 1867 an lehrte er als Professor für fremdsprachige Literatur in Caen, 1870 nahm er die französische Staatsbürgerschaft an.