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Kurzinhalte
 
Der hessische
Landbote
Dantons Tod
Lenz
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Woyzeck


Der hessische Landbote

Der hessische Landbote ist eine politische Flugschrift, die zum Widerstand gegen die herrschenden Verhältnisse – allerdings nicht zu konkreten Aktionen – aufruft. Der hessische Staatsetat bildet das argumentatorische Grundgerüst, indem die Einnahmen aus Steuern und sonstigen Abgaben (über sechs Millionen Gulden) den Ausgaben gegenübergestellt werden. Die einzelnen Positionen (Ministerium des Innern, der Finanzen, Militär, Pensionen etc.) werden aufgeführt und mit einem Kommentar versehen, der aufzeigt, wie die Gelder der Untertanen zu deren Unterdrückung und zur Bereicherung der oberen Schichten verwendet werden. Schließlich wird das zahlenmäßige Mißverhältnis zwischen den »Pressern« und dem Volk (10.000 zu 700.000) unterstrichen. Das Flugblatt schließt mit einem allgemeinen, religiös gefärbten Ruf nach Freiheit und Gerechtigkeit.

Georg Büchner, Der Hessische Landbote: Kurzinhalt. In: Bibliothek X·libris: Georg Büchner, CD-ROM. München 1996.

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