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ZEN oder der Weg des geringsten Widerstandes
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Kaffee. Schon das Wort strahlt einen Zauber aus - und ermöglicht dem Individuum einen Zustand unterbewußter Erleuchtung. Oder wie sonst ist der Fakt zu erklären, das selbst schlafttrunkene, verkaterte Kreaturen durch das emsige Widerholen des "Ka-Ka-ffee, Kaffee" Mantras es entgegen aller physikalischen Gesetzmäßigkeiten (besonders denen der Schwerkraft) schaffen, sich allmorgentlich bis zum Kaffeeautomaten zu schleppen? -- Meister K. Feh Bo-Ne
Die Kaffeezeremonie ist ein Grundlegender Bestandteil des Jutamago-Do - "Weg des Weichen Ei's". Sie wird von den Anhängern der Zen-Schulen "Schläfrigkeit" und "Grunz" als zentrales Ritual mehrmals täglich ausgeführt. Die alten Schriften berichten an dieser Stelle von dem Sh-Tu Den Ten Orden, welcher angeblich ohne Kaffee nicht überlebensfähig war. Den Meistern diesen Kults wird die Erfindung und Vervollkommnung der unten näher erläuterten U-Ni Variante der Kaffezeremonie zugeschrieben. Die folgende Anleitung stammt wahrscheinlich aus dem ersten vormilleniumalen Jahrhundert.
Buch der wundersamen Wandlungen (I-Ging Ka Feh Tring-Ken)
Kapitel 1 - Die Zeremonie
1.Vom richtigen Zeitpunkt (Gäh-ng):
"Jeder Zeit genug Zeit für Kaffee und Kuchen" - Kapitel 3.4 des I-Ging Ni Hin (Zu-Fo-Leh Sung)
"Es ist immer zu zeitig" - Weisheit der Jünger Jutamago's
2. Vom Weg und vom Ziel (Shi-Lep):
Es ist immer der kürzeste und einfachste Weg zu wählen. Dies entspringt der Weisheit Fa-Ul's. Das eigene Haus ist kein geeigneter Ort, außer man besitzt Skaven (Bo-Yf Riend). Man bevorzuge spezielle Einrichtungen (Men-Sa, Kah-Fe, Bekh-Err) oder die in U-Ni-Klöstern vorhandenen A-Uto Ma-Ten (Eine spezielle Religie der Sh-Tu Den Ten und Asis Ten-Den, mit großem mannhohen Schrein, dem traditionell Münzen geopfert werden - Anm. d. Autors). Man lasse sich Zeit.
3. Von Neid und Konkurenz (Weg-Da):
Nicht selten sind niedere Kreaturen (Komi-Li-Ton) am Heiligtum anzutreffen. Dies ist ein weiterer Beweis für die Weisheit Buddhas: Die Fähigkeit zum Erkennen höherer Wahrheiten ist in allen Wesen. Man verhelfe denen inferioren Geistes zur Erkenntnis der Einen Wahrheit: Weg-Da Mu Sish-Hin (Sein oder nicht-Sein).
4. Von der Belebung des Geistes (Shi-Lu Erf):
Kaffee ist niemals schwarz zu trinken, das bringt die Welt aus dem Gleichgewicht. Kaffee sollte wie Ying und Yang, wie Ka und Feh sein - Das Dunkle besitzt etwas von dem Hellen und das Negative etwas von dem Positiven. Sahne ist der Stoff der Erleuchteten Jutamago's - cremig und fett wie der Fluß der Zeit und unaufhaltsam wie beharrliches Verharren. Milch ist für Katzen (Ka-Zen). Zu Ke-Err, dem Gott der das Ka und das Feh aus dem Einen (Bo-Neh) schuf, sollte man viel und mit ganzem Kaffee huldigen. Zü-Kli führt nicht zur Erleuchtung.
Die Belebung des Geistes wird durch Sho-Ko La-De (Ma-Amf) gefördert. Ku-Chen wird von den Bodhisattwa (Sh-Tu Di's) mit auf den Weg in das ewige Nirvana (Foh-Le Sung) genommen.
"Das göttliche Ziel (Ma-Amf) rechtfertigt alle Mittel (E-Le Bo Gen)." - Meister Fe-Err Fre-Sen
5. Vom ewigen Kreislauf (Karma Wi Da):
"Keine Sache ist einmalig." - Weg Zu Ma Uto Ma-Ten ("Eine Ewigkeit"), Kapitel 5
" Wi So Sin-Di Be Che-Er So Win Zi Gi?" - Koan (überliefert)
" Shi-Te, Ke-In Zu Ke-Err!" - Ausruf des Schülers Pe-Che Fo Gel
Die Kaffeezeremonie wird auch heute noch so, oder so ähnlich von den Anhängern I-Be Mü-Det ausgeführt. Sie hat einen zentralen Stellenwert auf dem "Weg des Weichen Ei's".
"Jeder Schluck war ein Schluck zu wenig."
Meiser K. Feh Bo-Ne